innovativ | interaktiv | effektiv

Bitte melden Sie sich an.

Passwort vergessen?
Lernplan - Lernportal Pveil

Heilpraktiker werden im Selbststudium

von Fabrice Buchheim am 26.09.2020
Lesezeit: 5 min

Die Heilpraktikerprüfung

Die Heilpraktikerprüfung gehört zu den schwierigsten Prüfungen Deutschlands ¹.

Das hat mehrere Ursachen:

  • das sehr umfangreiche Wissen muss in der Heilpraktikerprüfung komplett abrufbar sein, es wird alles abgefragt,
  • der Prüfling muss zusätzlich zeigen, dass er eine Vielzahl an komplexen Fähigkeiten souverän beherrscht (Anamnese, Differentialdiagnose, Notfallmaßnahmen, Gesetze u.v.m.),
  • die Prüfer kennen den Prüfling i.d.R. nicht und müssen sich in der mündlichen Prüfung in sehr kurzer Zeit einen Eindruck über ihn verschaffen,
  • wird eine der beiden Teilprüfungen nicht bestanden, kann die Prüfung erst ein halbes Jahr später wiederholt werden.

Dadurch, dass es keine geregelte Ausbildung gibt, ist es für den Einzelnen schwer einschätzbar, ob eine Heilpraktikerschule eine gute Ausbildung und Prüfungsvorbereitung anbietet oder nicht.

Noch schwieriger wird es, wenn man sich auf die Heilpraktikerprüfung im Selbststudium vorbereiten möchte. Wie soll man angesichts der riesigen Menge an Stoff die Übersicht darüber behalten, was aktiv für die mündliche Prüfung abrufbar sein sollte, welches Wissen nur passiv zur Beantwortung der schriftlichen Prüfungsfragen im Hinterkopf sein muss und welche Details getrost weggelassen werden können?

Der Wald ist also groß, die Wege schlecht ausgeschildert und teilweise zugewuchert und die Gefahr sich im Studium der Details eines unwichtigen Blattes zu verlieren oder sich komplett zu verlaufen ist sehr hoch.

Was es beim alleine Lernen zu beachten gilt und wie das Lernportal Pveil dabei helfen kann, wollen wir uns jetzt im Einzelnen näher anschauen.

Probleme bei der eigenständigen Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung

Der Stoff muss auf die Zeit bis zur Prüfung so verteilt werden, dass er gut zu schaffen ist. Außerdem muss noch Zeit für Wiederholungen eingerechnet werden, der Stoff soll ja abrufbar sein. Und die Erkrankungen sollen nicht beziehungslos nebeneinanderstehen, sondern für die Differentialdiagnose müssen deren Ähnlichkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Das ist wichtig um Fälle souverän lösen zu können. Wobei hier auch noch für jedes Leitsymptom eine Anamnesestrategie herausgearbeitet werden muss. Von dem medizinischen Vokabular, das von Fachfremden wie eine Fremdsprache erlernt werden muss, fangen wir gar nicht erst an.

Es braucht also einen Lernplan, der einem genau aufzeigt, was als nächstes gelernt werden muss.

Der Lernplan des Online-Lernportals Pveil

Der Lernplan ist eine neue Programmfunktion, die es Nutzer/innen ermöglicht, anzugeben, wann beabsichtigt wird die Heilpraktikerprüfung zu absolvieren. Es werden die Wochen bis dahin errechnet und der gesamte Lernstoff wird so verteilt, dass der Lernaufwand pro Woche möglichst immer gleich hoch ist. Wurde ein Thema gelernt, kann man es entsprechend abhaken.

Dabei ist dieses Werkzeug sehr flexibel. Gab es in einer Woche keine Zeit zum Lernen oder war Urlaubszeit (wurde also nichts als gelernt markiert), so wird der Stoff der entsprechenden Woche einfach auf die nächste Woche verschoben und der Lernplan neu berechnet. Genauso kann man natürlich "vorlernen".

Lernplan - Lernportal Pveil
Der Lernplan ist in thematische Kapitel unterteilt

Jedes Kapitel beginnt dabei meist mit der zum Thema gehörigen Anatomie und Physiologie. Es werden zunächst Fragen gestellt, die dazu da sind, das eigene Wissen, bzw. deren Lücken zu überprüfen. Natürlich werden diese Fragen im Anschluss mit Texten beantwortet, die auch als Lerngrundlage dienen können.

Wurde dies abgeschlossen, werden danach zur Konsolidierung die passenden Multiple-Choice-Aufgaben bearbeitet.

Danach folgen die Erkrankungen. Auch hier gibt es zunächst einen Fragenkatalog, der das Augenmerk schon auf die wichtigen Aspekte einer Krankheit lenkt, bzw. mögliche Prüfungsfragen aufzeigt.

Am Ende jedes Kapitel werden alle MC-Aufgaben aufgetischt, in der diese Erkrankungen in der schriftlichen Heilpraktikerprüfung bisher thematisiert wurden.

Wurden alle Erkrankungen, die zu einem wichtigen Leitsymptom gehören gelernt, werden auch Leitsymptomlisten thematisiert. Ein Leitsymptom ist übrigens ein für den Diagnostiker als Startpunkt dienende Hauptbeschwerde eines Patienten und eine Leitsymptomliste enthält alle wichtigen Erkrankungen, an die bei diesem Symptom gedacht werden muss.

Diese Listen sind auswendig zu lernen und bieten sich als wundervolle Möglichkeit an, sich die wichtigsten Symptome und Befunde der in ihr enthaltenen Krankheiten nochmal ins Gedächtnis zu rufen. Auch ist es sinnvoll zu schauen, mit welchen Fragen eine schnelle Differenzierung dieser Erkrankungen möglich ist. Dies geschieht mittels differentialdiagnostischer Tabellen, die im Lernportal Pveil leicht erstellt werden können.

Dermaßen gerüstet können nun alle Fälle dieses Leitsymptoms im Fallgenerator in Angriff genommen werden.

Quellennachweis:

¹ Deutschlands schwierigste Abschlusstests, Spiegel (04.März.2013) https://www.spiegel.de/karriere/deutschlands-schwierigste-abschlusspruefungen-a-885409.html

Ihre Aktionen

Login

Newsletter bestellen

Newsletter abbestellen

Cookieeinstellung ändern

Kontakt

Cookie-Einstellungen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell (Auswahl-Speicherung dieser Box und die Sitzungsdaten, wenn Sie bei Pveil eingeloggt sind), während andere die Einbindung externer Medien oder von Google Analytics zwecks Serviceoptimierung erlauben.

Sie können Ihre hier getroffenen Einstellungen auf der Seite Datenschutzerklärung oder im Footer der Webseite jederzeit wieder anpassen.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Auswahl speichern